Vierbeiner leben seit Jahrhunderten im engen Kontakt mit uns Menschen. Sie haben im Laufe der Zeit eine große Anzahl von wichtigen Aufgaben übernommen. Einfach ist es bei der Katze, sie befreit unser Haus von Nagetieren. Das Aufgabengebiet der Hunde umfasst vielfältige „Berufstätigkeiten“, wie z.B. das der Wachhunde, Zollhunde, Blindenführhunde, Schutzhunde, Rettungshunde, Alltagsbegleiter für behinderte Menschen und Therapiehunde, um nur einen kleinen Bereich aufzuführen. Dementsprechend brauchen Hunde und Katzen regelmäßige Streicheleinheiten, möchten nicht gern allein gelassen werden und auch nachts suchen viele Hunde zum Schlafen ein gemütliches und möglichst warmes Plätzchen. 

Es gibt einige Studien, die zeigen, dass Haustiere dem Menschen überwiegend gesundheitliche Vorteile bringen. Der generelle Umgang mit einem Hund führt zu glücklicheren, gesünderen und selbstbewussteren Menschen. Wissenschaftliche Kontrolluntersuchungen beweisen, dass Hunde das Risiko von Herzerkrankungen minimieren, Bluthochdruck Patienten erleben eine Rekonvaleszenz. 

Hunde und Katzen im direkten Kontakt zum Menschen helfen Stress zu minimieren, der Cholesterin- und Triglyceridspiegel senkt sich ab, der Organismus erholt sich. Menschen die unter Schlaflosigkeit leiden haben berichtet, dass ein Hund im Bett ihnen hilft zu schlafen. Die Anwesenheit von Tieren im Bett wirkt entspannend durch das rhythmische Geräusch ihrer Atmung und die wohlig-warme Körpertemperatur. Das sanft schlummernde Tier sorgt für Geborgenheit, weil im Organismus des Menschen ein Wohlfühlhormon, das Oxytocin ausgeschüttet wird. Der erhöhte Oxytocin Spiegel steigert Vertrauen, Entspannung und Wohlbefinden. 

Tiere helfen durch ihre bedingungslose Liebe, gerade Kindern, aber auch Erwachsenen Zeiten von Depressionen und Trauer leichter zu überwinden. Der direkte Körperkontakt zu einem Haustier vermittelt Sicherheit, Nähe und Ruhe.  

Was könnte dagegen sprechen einem Haustier den Platz im Bett anzubieten? Wenn das Tier regelmäßig gewaschen und gebürstet wird, eine sichere Prophylaxe gegen Parasiten verabreicht bekommt, der regelmäßige Besuch beim Tierarzt obligatorisch ist, dann bleibt nur der Mythos „Rangordnung“. Hierbei ist die Frage der Hierarchie zu klären. Entscheidend dafür ist es, dass der Hund, weniger die Katze, gelernt haben muss, dass er im Zweifel weichen muss, wenn der Mensch den Platz beansprucht.   

Insgesamt betrachtet, sprechen die medizinischen Vorteile deutlich für einen engen Kontakt mit dem Haustier als die wenigen Aspekte dagegen. Für welchen Weg man sich auch entscheidet, es ist und bleibt eine individuelle und persönliche Entscheidung !